Wo Tradition auf Zeitgeist trifft, entstehen Institutionen.
Der Ursprung der Schmiede Baihofer reicht bis in das Jahr 1779 zurück. Recherchen im Archiv des ehem. Klosters Mondsee geben Auskunft über die erste urkundliche Erwähnung als eines der ältesten Handwerkshäuser in Mondsee. Seit dieser Zeit wird am Standort in Mondsee handwerklich mit Eisen gearbeitet.
Am 12. Februar 1906 mit dem Kauf der Schmiede – ehemals Mondsee Nr. 82 – durch den 26-jährigen Schmiedegehilfen Wilhelm Baihofer und seiner Ehefrau Crescentia Stefan beginnt die Geschichte des Schmiedeunternehmens.
Archivaufnahme 1906
Zeitdokument aus den frühen Jahren der Schmiede Baihofer. Das Foto gibt Einblick in die damalige Werkstatt und die handwerklichen Arbeitsweisen jener Zeit.
Am 26. Oktober 1954 übernimmt die zweite Generation (sein Sohn Wilhelm Baihofer) die Verantwortung für den Betrieb. Traditionelle Schmiedearbeiten stehen weiterhin im Mittelpunkt, während das handwerkliche Wissen vertieft und an neue Anforderungen angepasst wird. Die Schmiede etabliert sich als fester Ansprechpartner in der Region.
Familienfoto 1954
Mit dem Eintritt der dritten Generation im Jahr 1983 beginnt eine Phase der behutsamen Weiterentwicklung. Neben dem klassischen Schmiedehandwerk werden neue Aufgabenfelder erschlossen, technische Möglichkeiten erweitert und der Blick zunehmend auf konstruktiven Metallbau gerichtet.
Am 1. Jänner 2003 erfolgt die Umfirmierung zur Wilhelm Baihofer GmbH. Mit diesem Schritt wird die Unternehmensstruktur an die gewachsenen betrieblichen Anforderungen angepasst. Die neue Rechtsform schafft klare organisatorische Rahmenbedingungen und bildet die Grundlage für eine nachhaltige Weiterentwicklung des Betriebs.
Im Jahr 2007 übernimmt die vierte Generation (Ing. Mag. Wiland Christoph Baihofer) den Betrieb. Moderne Materialien, zeitgemäße Fertigungstechniken sowie Stahl-, Edelstahl-, Aluminium- und Glaskonstruktionen rücken verstärkt in den Fokus. Tradition und Innovation werden konsequent miteinander verbunden.
Mit dem Kauf eines Nachbargrundstückes beginnt der Zu- und Umbau der Werkstatt im Jahr 2010 der die baulichen und technischen Voraussetzungen für die weitere Entwicklung schafft. Moderne Maschinen, optimierte Abläufe und zusätzliche Arbeitsflächen ermöglichen eine präzise, flexible und qualitativ hochwertige Fertigung.
Aufnahmen des Umbaus
Mit der Umbenennung zu metall-werke. Baihofer im Jahr 2018 wird die Entwicklung auch nach außen sichtbar. Der neue Name steht für den Wandel von der klassischen Schmiede hin zu einem vielseitigen Metallbau-Unternehmen, das traditionelles Handwerk mit moderner Technik und individuellen Lösungen verbindet.
metall-werke. Baihofer steht heute für moderne Metallbau-Lösungen, präzise Fertigung und handwerkliche Qualität – getragen von Erfahrung, Weiterentwicklung und dem Anspruch, Bewährtes konsequent weiterzudenken.